Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.

Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.

Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.  Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in die Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

(Übersetzt aus dem Englischen - Autor des Originals unbekannt)

In Erinnerung an:

Wenn man einen Freund verliert, 

verliert man einen Teil seines Weges

und einen Teil von sich selbst. 

"Jani"

15.07.1990 - 31.10.2002

 

Täglich frage ich mich nicht, 

wie es möglich ist, dass ich lebe, 

sondern einfach nur, 

wie mein Herz weiterschlagen kann, 

nachdem Deines stehen geblieben ist. 

Die Treue steht zuerst, zuletzt im Himmel und auf Erden.

Wer ganz die Seele drein gesetzt, dem soll die Krone werden.

 

"Bunny"

27.07.1986 - 07.10.2002

 

Der Schmerz ist unsagbar groß,

Du bist einfach gegangen ohne ein Wort

und lässt mich zurück an einem einsamen Ort.

Die Gedanken an Dich lassen mich nicht los.

 

Du hast Dein Leben gelebt, und ich bin froh,

dass ich ein Stück mit Dir gehen durfte.

Und jetzt geht alles, was ich hatte mit Dir.

So denke ich, also sind wir auf ewig zusammen.

 

Dies ist mein letztes Gedicht,

ich wollte, ich schrieb' es nicht. 

 

In tiefster Liebe 

 

Abschied . . . 

Einen Abschied muss es immer geben, fällt er noch so schwer. 

Doch eines ist gewiss: 

in meinem Herzen, in meinen Gedanken wirst Du immer sein. 

Egal wo ich hingehe, egal, welche Luft ich atme,

Du bist überall und ich weiß, dass Du da bist. 

Egal, wo Du nun bist: ich bin ebenso bei Dir. 

Ich bin bei Dir und Du bist immer bei mir. 

Uns beide verbindet ein so starkes Band, 

so dass wir beide nie alleine sein werden. 

"Ich liebe Dich"

"Queenie"

03.07.1990 - April 1997

 

Wenn uns etwas

 fortgenommen wird,

 womit wir tief 

und wunderbar

 zusammenhängen, 

so ist viel von uns

 selber

 fortgenommen. 

R.M. Rilke

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"Andra"

05.11.1978 - Nov. 1991

Unwichtig Wolken, Blumen, Stunden des Glücks zählen zu wollen. 

Wolken ziehen weiter, Blumen verblühen, Stunden des Glücks vergehen. 

Wichtig aber sie überhaupt zu sehen, zu erkennen, zu genießen, sie in den Gedanken zu bewahren.

 

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"Bingo"

05.06.1980 - 25.09.1991

Bei jedem Abschied stirbt ein Stückchen Gegenwart in uns und wird Vergangenheit, 

doch unsere Seele weiß, 

wie man das Glück bewahrt 

in der Erinnerung

und so ihm eine Zukunft gibt, 

die ohne Ende ist. 

(M. Hörmann)

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"Cassie"

22.10.1986 - 23.05.1999

 

"Ina"

22.03.1999 - 28.07.2006

 

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"Mauri"

März 1981 - Okt. 1997

 

Die wir lieben, 

sind nur geborgt.

Wann sie gehen, 

entscheiden wir nicht. 

Wir entscheiden, ob wir die Erinnerung als Geschenk annehmen wollen.

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"Lady"

03.04.1988 - 02.08.1999

 

Das sind die

 Stunden, die wir

 nicht begreifen!

Sie beugen uns in

 Todestiefen nieder

 und löschen aus,

 was wir von Tod

 gewusst! 

Und doch sind das

 die Stunden, 

deren Last uns 

Stille lehrt und

 innerlichste Rast.

H.Hesse 

 

"Angie"

24.02.1995 - 15.09.2006

"Monki"

11.06.1994 - 30.04.2005

Unsere lieben vierbeinigen Freunde sind nicht abwesend, nur unsichtbar. 

Mit ihren Augen voller Licht schauen sie in unsere voller Tränen. 

"Mikey"

12.08.1989 - 06.03.2003

 

I was sitting on a cliff by  the edge of the sea

I was thinking of the stars  and the sun

I was watching the clouds  high in the sky

- flowting by slowly,  softly

My thoughts were with you

without reach of my  hands I was crying, lonely 

How I wished I could sit  up there in the sky on a

 cloud with you

- flowting slowly away  across the sky 

Für einen Augenblick bleibt die Erde stehen 

und ein zarter Sonnestrahl tastete sich sachte durch die Wolkendecke. 

Er war klein und leuchtete sehr hell in das Leben derer, die ihn trafen. 

Wir ahnten nicht, dass er keine Chance bekommen würde, noch heller zu werden. 

Kleiner Sonnenstrahl, wir können es nicht begreifen, dass Du nicht mehr bei uns bist 

und vermutlich werden wir es nie verstehen. 

Eines möchten wir Dir sagen: Danke, dass Du bei uns warst. Es war ein wunderschöner Augenblick 

und Dein Licht wird immer weiter leuchten.  

 

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In liebevoller Erinnerung an "Kirim"

15.05.2006 - 05.09.2006

Wir werden Euch niemals vergessen!

 

"Sag nicht, dass die Toten tot sind. 

Etwas von ihrem Wesen lebt weiter in ihren Nachkommen."

(Weisheit des Ostens)

Denk Dir ein Bild, weites Meer.

Ein Segelschiff setzt seine Segel und gleitet hinaus in die offene See.

Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. 

Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es. 

Da sagt jemand: Nun ist es gegangen. 

Ein anderer sagt: Es kommt. 

Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens.

Wenn wir um einen geliebten Freund trauern, freuen sich andere, ihn hinter der Grenze wiederzusehen.

Abschied

Sind der letzten Blätter Farben
unterm Nebelwind verblasst,
hat der tiefe Strahl der Sonne
noch ein letztes Grün erfasst,
zieht der Schatten jedes Hauses
länger über Stein und Strauch,
dann erahnst du aus der Ferne
jenen Winteranfangshauch.

Stille nimmst du Abschied
von dem letzten Farbentraum,
durch die stillgeweinten Tränen
sind verschwommen Zeit und Raum
und in deinem tiefsten Innern
bleibt die Sehnsucht nach dem Glück,
das ein nächster Frühlingsmorgen
bringet in dein Herz zurück.

 

Steh nicht an meinem Grab und weine.

Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.

 

Ich bin wie tausend Winde, die wehen.

Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.

Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn.

Ich bin der sanfte Herbstregen.

 

Wenn du aufwachst in des Morgens Stille, ich bin der flinke

Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.

Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.

 

Stehe nicht an meinem Grab und weine.

Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.

(Anonymes Zitat aus: Penelope Smith, Gespräche mit Tieren)

 

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©: Beate Alexander 2002